Eine bewegende Geschichte von Martin Sohar. Ein Eric Clapton bewunderer wie ich !!!

22 10 2007

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Ich möchte kurz vorweg sagen das Eric Clapton mein großes Vorbild ist und ich alles von Ihm aufsauge wie ein Schwamm! Daher möchte ich Euch diese Geschichte vorstellen die mal wieder beweist das wo ein Wille auch ein Weg ist !

ICH HABS GESCHAFFT!

Um es kurz zu fassen: Meine Idee war mein Motorrad von zu Hause weg selber nach England zu fahren, um mein Bike Eric Clapton persönlich zu zeigen. Mein Ritt führte über Graz nach Passau, Nürnberg, Regensburg, Frankfurt, Düsseldorf bis nach Krefeld. Nächster Tag weiter nach Ostende. Dort auf die Fähre Richtung Ramsgate. Von dort ging es weiter Richtung London. Leider konnte ich am selbigen Abend noch nicht zu Eric fahren (wer weiß, wofür es gut war).
Am 25. April war es dann soweit . Ich bin bis vor zu seinem Grundstück gefahren und habe mein Bike direkt vorm Tor geparkt. Hab mein Bike so hingestellt, dass man es gut auf den Kameras sehen konnte. Bin dann hin und hab einfach mal geklingelt und gewartet was passiert.
So ein Sicherheits-Typ hat dann aufgemacht und gefragt wer ich bin und was ich hier will. Ich hab nur erzählt woher ich komme und wie viele Kilometer ich mit dem Bike zurückgelegt habe um es hier dem Meister zu zeigen. Er hat es nicht fassen können und meinte ich sei durchgeknallt (Ok, diesen Satz hör ich öfter).
Er ist dann wieder rein und kam mit einer Kamera zurück. Er meinte,er könne die Bilder dann an Eric weitergeben. Ich hab nur gemeint, das er sich das Bike in Natura ansehen solle.
Er meinte,dass er jetzt in einer Zwickmühle sei, denn er versteht mich als Fan und weiß es sehr zu schätzen, was ich da gemacht habe und er versteht auch Eric (wer Eric Clapton ein wenig kennt weiß, dass es leichter ist eine Audienz beim Papst zu kriegen als Eric persönlich zu treffen). Ich hab dann länger mit dem Typen gesprochen und ihm einen Deal nach dem anderen vorzuschlagen. Irgendwann hab ich ihn dann scheinbar überzeugt, da ich gemeint hab, dass ich keiner von denen bin, die sofort eine Kamera raus holen und losfotografieren oder ihn um 3000 Unterschriften bittet.
Er ging dann wieder rein und etwa 15 Minuten später ging das Tor zum zweiten Mal auf – und da stand er: Slowhand himself … ich traute meinen Augen nicht. Wie soll ich sagen. Er kam näher und zeitgleich sank immer tiefer in die Knie und hab die Hände vor mein Gesicht gehalten. Ich wollte nicht,dass er sieht wie mir das Wasser in den Augen stand.
Er kam zu mir ,streckte mir seine Hand entgegen und meinte lässig: „Hello I´m Eric“ (als ob ich es nicht weiß ?!?!) Und da war er, der Moment auf den ich so viele Jahre gewartet habe. Ich konnte es einfach nicht fassen, hatte feuchte Augen, hab gezittert am ganzen Körper und ich hab mich sehr schwer konzentrieren können. Aber Eric hat einfach drauf los geredet und das war gut so,denn ich hab zuerst keinen ganzen Satz sprechen können.
Er war gerade dabei seine Kinder ins Bett zu bringen,als er gehört hat,dass ich mit meinem Bike vor der Tür stehe. Ich hab mich sofort entschuldigt, dass ich ihn dabei gestört habe aber er lächelte nur und hat geantwortet..“Ist schon gut, macht überhaupt nichts. Ich hab ja nicht oft solche Leute wie dich vor meiner Haustür stehen“.
Ich hab ihm dann die ganzen Details vom Bike und die Vorgeschichte dazu erklärt und er hat das Bike sehr bewundert und auch gemeint, dass er sehr stolz ist solche Fans zu haben und er es sehr zu schätzen weiß was Leute wie ich da für ihn tun. Ein Satz,den ich nie mehr vergessen werde.
Diese 30 Minuten vergingen leider wie im Flug und er musste wieder rein zu den Kindern. Also hat er noch gemeint ob ich noch Bilder machen will. Natürlich hab ich sofort ja gesagt, meine Kamera raus geholt und ihn fotografiert. Umsonst (zu verwackelt. Hab noch zu viel gezittert). Also hab ich seinem Sicherheits-Typ die Kamera in die Hand gedrückt und der hat dann für mich fotografiert. Ich mit meinem Bike und Slowhand himself auf einem Bild. Ich hab es immer gehofft aber ich kann es einfach noch nicht fassen!
Er kam dann zu mir hat sich von mir verabschiedet, nochmal die Hand gereicht (ich wasche sie nie wieder!!!), mir alles gute für die Zukunft gewünscht und ist dann ganz lässig mit seinem Sicherheits-Typ Richtung seinem Haus geschlendert. Ich kann nur eins sagen: Danke Eric Clapton, dass ich dich als Mensch kennenlernen durfte und danke für die schönsten 30 Minuten meines Lebens. Diesen Moment nehme ich mit in mein Grab … so etwas kann einem keiner nehmen.
Leute, lasst mich eins sagen. Setzt euch Ziele und glaubt fest daran. Egal, was andere dazu sagen. Steht zu dem was ihr macht, bleibt eurer Linie treu und setzt Euch durch.
Ich habe Jahre gebraucht, um mir diesen Traum zu erfüllen und man hat mich schon sehr oft für verrückt gehalten und viele haben gesagt, dass ich es sowieso nie so weit bringe aber ich habe mich durch nichts und niemandem von meinem Weg abbringen lassen. Ich bin meinen Weg gegangen und werde es auch weiterhin tun. Denn wenn es dann soweit ist und man hat es geschafft und man ist dort, wo man schon lange hin will kriegt man eines. Innerliche Ausgeglichenheit und es gibt nichts schöneres als zu wissen dass man alles erreicht hat, wofür man jahrelang gearbeitet und gekämpft hat.
Danke an ganz oben.. Ich glaub der hat es sehr gut mit mir gemeint am 25. April. Ich hab es geschafft. Vier Worte die seit diesem 25.04.2007 einfach nicht mehr aus meinem Kopf verschwinden wollen.

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Eine bewegende Geschichte und meine Verbeugung vor dem was Du erlebt und uns beschrieben hast !

Danke Martin

Und *hee* ein tolles Bike ;-)

(via clapton.de)


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